Die Meisten kennen Mailand nur von Staus und als Zwischenziel

Wir haben den Spiess umgekehrt und haben uns Mailand als Citytrip vorgenommen. Denn wir waren überzeugt, dass Mailand dreckig ist, zuviele Autos herumfahren und es einfach zu gehetzt zu und her geht. Wenn man so viel Schlechtes über einen Ort hört, kann es ja eigentlich nur besser werden…

Die Übernachtung einwenig ausserhalb von Mailand bei einem Biobauern war sehr ruhig, angenehm und wir hatten schöne Träume auf diesem Stellplatz. Der Stellplatz im Innenhof eines Bauernhofes kostet für eine Nacht 12 Euro ohne Strom. Die Tickets für den öffentlichen Verkehr kann direkt beim Bauern gekauft werden. Morgens gibt es sogar die Möglichkeit auf frisches Obst und Gemüse direkt ab Hof ;-)

Wohnmobil Stellplatz in Mailand bei einem Biobauern

Die Metropole entpuppt sich als schöne, saubere und gemütliche Stadt zum Flanieren und Bummeln zwischen Restaurants, Shops und Kaffées.

Doch die Menschenmasse an einem normalen Samstag Ende Oktober ist immernoch beträchtlich. Dies zeigte sich vorallem auf dem grossen Domplatz und der Einkaufsmeile mit den vielen Geschäften wie Gucci, Caprisa, H&M, Swarovski, Mango und vielen etlichen mehr....

Mailänder Dom

Am Vormittag besuchten wir als Erstes den Mailänder Dom bevor dann die Besucherströme grösser und grösser werden. Der Dom mit seinen vielen weissen Türmchen (vorzustellen wie im Sommer am Strand mit den vielen Sandtürmchen) und Figuren, gab im Morgenlicht ein wunderschönes strahlendes Bild ab. Es ist eine grossartige Kirche, denn es ist die 3. Grösste Kirche der Welt.

Sehenswürdigkeit Mailänder Dom in Italien

Galleria Vittorio Emanuele II

Links vom touristenwimmelnden Mailänder Dom ist der Eingang zur „Galleria Vittorio Emanuele II", welche üppig mit Stuck, Fresken und Marmor dekoriert ist. Die Passage ist von einem gewaltigen Glasdach überzogen und gibt demzufolge Tageslicht in die Einkaufsmeile. In der Galerie befinden sich vor allem elegante und hochpreisige Geschäfte wie zum Beispiel: Prada, Armani, Gucci, Versage und Louis Vuitton.

Durch die grosszügigen Fussgängerzonen, kleinen Shops, hübschen Gebäudefassaden oder Kopfsteingepflasterten Gassen gelangten wir zum Künstlerviertel „Brera“. In der Kunstakademie „Brera“ verbirgt sich einen makellosen Innenhof, wobei die Schulzimmer eher klein, eng und mit kleinen Schulpulten belegt ist.

Castello Sforzesco

Der grosse und prachtvolle Springbrunnen vor dem Castello Sforzesco lässt alle Touristenherzen höherschlagen. Die gut erhaltene Festung von Mailand sowie deren Innenhöfen sind grösstenteils kostenlos und daher sehr empfehlenswert durch die Anlage hindurch zu schlendern, denn auf der Rückseite befindet sich ein wunderschöner, grüner Park „Parco Sempione“. Am Ende dieses Parkes befindet sich der Triumphbogen Namens „Arco della Pace“.

Brera Viertel

Das historische Brera-Viertel war in seiner Geschichte immer ein bevorzugtes Gebiet von Künstlern, die sich in Bars und Literaturcafés trafen, tranken und philosophierten.

Heute ist das Brera-Viertel eine groß angelegte Fußgängerzone mit Restaurants aller Preisklassen, Eisdielen, dazwischen Boutiquen und Kunstgeschäfte, Straßenhändler und Märkte.

Unsere Übernachtung:

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