Como

Zwischen bunten Märkten und antiken Stadtmauern

Kurz nach der Grenze befindet sich Como, die grösste Stadt in der Region Tessin. Das Stadtbild wird durch die Alpen und den tief blauen See geprägt. Como liegt direkt am Comer See.

Wir sind am späten Donnerstagabend in Como auf dem Camping Internationale angekommen und konnten ohne Schwierigkeiten noch einchecken.

 

Am sonnigen warmen Freitagmorgen sind wir direkt nach dem Brunch mit unseren zwei Velos nach Como in die Innenstadt gefahren. Die Fahrt vom Camping dauerte etwa 20 Minuten.

 

Comos Innenstadt ist in der Regel für den Verkehr gesperrt, aber dennoch darf man immer wieder mal zur Seite springen, wenn die tollkühnen Italiener mit ihren PKW oder Motorrädern durch die engen Gassen “sprinten”. Gassauf gassab geht es an diversen Geschäften aller Coleur vorbei, für jeden ist etwas dabei. Für die Touristen gibt es auch kleine Spezialiätenläden mit Produkten rund um den Nudelkult.  Como ist ein sehr kleines und süsses Städtchen, wo wir bei strahlendem und warmen Sonnenschein durch die gelb, rosa und rot getünchten Gässchen schlenderten. Auf vielen öffentlichen Plätzen waren Strassenmusikanten unterwegs, welche sommerliche und schöne Musik machten. Wir genossen die Zeit an der Sonne und konnten reichlich an Vitamin D tranken und dabei noch einen leckeren Latte Macchiato und ein schwarzes Espresso trinken.

 

Zurück auf dem Camping konnten wir noch gemütlich in der Sonne die Beine hochlegen und unsere spannenden Bücher aufschlagen.

 

Am anderen Morgen fing der Tag genau gleich an wie am Vortag. Heute war in Como der Samstag-Määrt, wo es sehr viele Marktständte entlang der Mauern gab. Sehr viele Schweizer waren auch an diesem Mark vertreten und ansonsten hatte es auch eine grosse Menschenmenge dort.

 

Als wir die Schlender-Tour durch die verschiedenen Marktstände mit Teppichen, Pyjamas, Küchenutensilien, Schuhen oder Kosmetikartikeln beendet hatten, holten wir uns ein leckeres und süsses Eis und genossen das Gelati an der fast schon „heissen“ Sonne. Es war unser 1. Gelati in Italien dieses Jahr, aber es wird bestimmt nicht unser Letztes sein 🙂

 

Zum Ausflug mit dem Wasserflugzeug hats nicht gereicht, es war nicht da – doch dieser Rundflug muss auch ein einmaliges Erlebnis sein.

Zum Nachtessen am Abend gab es feines mariniertes Grillfleisch und einen leckeren und grünen Salat mit Karotten, Tomaten und Mais. Zum Dessert gönnten wir uns noch frische, süsse und knallrote Erdbeeren und wenige Ananasstücke.

 

Und schon war der letzte Tag – Sonntag. Heute haben wir wortwörtlich Sonntag gemacht - NICHTS. Gemütlich draussen an der Sonne gefrühstückt und anschliessend nochmals sonnenbaden so lang es ging.

 

Bevor es heimwärts geht, haben wir noch einen Besuch im Supermarkt wahrgenommen – glutenfreie Nudeln aller Art zu deutlich günstigeren Preisen als in der Schweiz, dazu Parmesankäsesorten und Parmaschinken. Einfach alles was unser Herz begehrt :-)